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Vereinsfahrt des MGV „Eintracht“ Lössel nach Dresden
Einen Höhepunkt im 124. Jahr der Vereinsgeschichte markierte für die Sängerfamilie eine Chorreise vom 25.-28. August 2011 nach Dresden, ins „Elbflorenz“ des Freistaates Sachsen mit einem
umfangreiches Kultur- und Bildungsprogramm.
Eine Reiseführerin gab am Abend des Anreisetages an drei historischen Stätten (Residenzschloss, Zwinger und Semperoper) zunächst einen Überblick zur wechselvollen Geschichte der Stadt Dresden, wobei die
historischen Ereignisse unter der Regentschaft Augusts des Starken einen deutlichen Schwerpunkt bildeten.
Am Folgetag lernte die Reisegruppe bei einer Stadtrundfahrt die Frauenkirche, die Kathedrale und die
Kreuzkirche kennen und erfuhr nach einem Zwischenhalt an Dresdens berühmter „Molkerei der Gebrüder Pfund“ weiteres Wissenswerte über die Stadtteile, ihre Baustile, die großen Architekten der Stadt (Gottfried Semper, George Bähr) und andere namhafte Honoratioren der sächsischen Metropole. Eine dreistündige Elbschifffahrt rundete das Bildungsprogramm des zweiten Reisetages am Nachmittag ab und vermittelte den Lösselern bei tropischen Temperaturen unvergessliche Eindrücke.
Am dritten Tag der Chorreise stand eine große Busrundfahrt durch die Sächsische Schweiz und das Elbsandsteingebirge auf dem Programm. Die Stationen waren: Schloss Pillnitz, der Sommerresidenz des
sächsischen Hofes, mit seiner vielfältigen Flora und Architektur, gefolgt von der „Bastei“ bei Pirna mit einem herrlichen Blick auf die malerische Felsenlandschaft des Sandsteingebirges und die Tafelberge des
Umlandes. Abschluss war eine Fahrt durch den Nationalpark Politztal und das Kirnitschtal. Der Weg durch die idyllischen Dörfchen und Kurorte war gesäumt von bizarren Granit- und Sandsteinfelsen. Unendliches Grün
säumte den Wegrand und die Höhenstraßen gaben den Blick frei auf die Berganlage Hohnstein und die Festung Königstein.
Auf der Heimfahrt wurde im thüringischen Erfurt ein Zwischenhalt eingelegt, wo die Sängerfamilie im Rahmen eines Rundgangs die wunderschöne Altstadt und den Dom der Stadt besichtigen konnten.
Chorleiterin Alfia Möllmann aus Altena war für Dirigent Eugen Momot eingesprungen und begleitete die Chorfahrt. So war die „Eintracht“ in der glücklichen Lage, mehrfach Kostproben aus ihrem Repertoire
zu Gehör zu bringen. Der Auftritt im Rahmenprogramm einer beeindruckenden Orgelandacht in der Frauenkirche stellte den Höhepunkt dar, der von den ca. 500 Besuchern mit einem dankbaren Applaus quittiert wurde.
Einen bleibenden Eindruck werden auf alle Fahrtteilnehmer auch die „kulinarischen Abendveranstaltungen“ hinterlassen, die in historischen Lokalitäten stattfanden und den Lösselern mit zum Teil
erlebnisgastronomischen Akzenten (Pulverturm) nicht nur Gaumenfreuden bereiteten.
Die Dankesworte des Vorsitzenden Reinhard Huthwelker am Ende der Fahrt galten insbesondere dem Vereinskassierer Horst Wiethege, der gemeinsam mit einem Lüdenscheider Reiseveranstalter „eine der
schönsten Vereinsreisen der ‚Eintracht’“ (so Huthwelker) organisiert hatte.
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